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Zentralkopie: Standard- und Sonderverfahren

Im November 2016 wird erstmalig das Sonderverfahren "Kopie mit eigenem GHK" in KLIPS 2.0 zur Anwendung kommen, wenn im Rahmen der Zentralkopie das WiSe 2016/17 in das WiSe 2017/18 kopiert wird. Dieses Sonderverfahren funktioniert ausschließlich im Rahmen der Zentralkopie, nicht bei individuell angefertigten Kopien einzelner Lehrveranstaltungen.

Achtung: Wenn Sie das Sonderverfahren "Kopie mit eigenem GHK" für einige Ihrer LVs verwenden möchten, müssen diese bis November 2016 entsprechend der Anleitung "LV für "Kopie mit eigenem GHK" kennzeichnen" gekennzeichnet sein, ansonsten werden die LVs nach dem Standardverfahren kopiert.

Standardverfahren: "Kopie unter Beibehaltung des vorhandenen GHKs"

Im Standardverfahren werden Lehrveranstaltungen im Rahmen der Zentralkopie 1:1 kopiert, wobei der vorhandene Gleichheitsknoten (GHK) erhalten bleibt.

Definition: Ein Gleichheitsknoten (GHK) ist ein Strukturelement in KLIPS 2.0, welches mehrere gleichartige (äquivalente) Lehrveranstaltungen über verschiedene Semester hinweg mit einem oder mehreren SPO-Knoten verbindet. Durch das Zuordnen eines GHK zu einem SPO-Knoten im SPO-Management sind die Lehrveranstaltungen, Anerkennungsobjekte oder Prüfungsveranstaltungen des GHK in den SPO-Knoten eingehängt.

Eine nachträgliche Bearbeitung der SPO-Zuordnungen ist in diesem Fall nur eingeschränkt möglich:

  • Vorhandene SPO-Funktionen können nicht gelöscht werden.
  • Es können keine SPO-Zuordnungsvorschläge gemacht werden.
  • Es ist möglich neue SPO-Zuordnungen hinzuzufügen, die dann für sämtliche Lehrveranstaltungen wirksam werden, die denselben GHK besitzen.

Sonderverfahren: "Kopie mit eigenem GHK"

Gesondert gekennzeichnete Lehrveranstaltungen (Vorgehensweise s.u.) werden im Rahmen der Zentralkopie ebenfalls 1:1 kopiert, allerdings wird bei der Kopie ein neuer GHK generiert. Die ursprünglich vorhandenen SPO-Zuordnungen werden zur neu kopierten LV hinzugefügt.

Durch den neuen GHK haben Änderungen an den SPO-Zuordnungen keine Auswirkung auf die LVs der Vergangenheit, sondern nur auf die neu kopierte LV. Sie haben folgende Bearbeitungsmöglichkeiten:

  • SPO-Zuordnungen können gelöscht werden, solange noch keine Belegungen zu der LV existieren.
  • Neue SPO-Zuordnungen können hinzugefügt werden.
  • SPO-Zuordnungsvorschläge können erstellt werden, solange noch keine Belegungen zu der LV existieren.

    Achtung: Wenn im Quellsemester der Zentralkopie mehrere LVs ein- und denselben GHK besitzen (= Kopien voneinander sind), dann ist es auch nach der Zentralkopie nicht möglich, SPO-Zuordnungsvorschläge zu erstellen, weil das System die Zusammengehörigkeit der LVs im Quellsemester erkennt und diese für das Zielsemester übernimmt.

LV für "Kopie mit eigenem GHK" kennzeichnen

Die folgende Anleitung beschreibt, wie Sie eine LV kennzeichnen, damit diese im Rahmen der Zentralkopie einen neuen GHK erhält.

  1. Sie befinden sich in der Applikation LV-Erhebung (Aufruf siehe hier).
  2. Klicken Sie in der Zeile der Lehrveranstaltung, deren Kopie einen eigenen GHK erhalten soll, in der Spalte "gl. LV" auf den verlinkten Wert.
  3. Das Fenster "Gleiche Lehrveranstaltungen" erscheint. Aktivieren Sie das Auswahlkästchen Kopien mit eigenem GHK.
  4. Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche Ändern. Schließen Sie das Fenster "Gleiche Lehrveranstaltung".
  5. Wiederholden Sie diese Schritte für alle Lehrveranstaltungen, deren Kopien einen eigenen GHK erhalten sollen.